Reserve-Riesen

 

 Aendrichae im Hornung

Wollte mich schon längst mal wieder um den Apho-Blogg kümmern, sintemal im letzten Monat es ordentlich viel Zugriffe für diesen doch mehr im Dornröschenschlaf verharrenden Blogg gewesen sind; teilweise 80 und mehr am Tag, wo sonst für einen ganzen Monat nicht viel mehr als zwanzig grademal zusammenkommen. Ich rätselte eine Weile, wem ich diesen plötzlichen Zuspruch zu verdanken hatte, bis ich dann darauf kam,daß es nur die Basketballer gewesen sein können. Hoffentlich fühlen sie sich jetzt nicht als Reserve-Riesen verhohnepiepelt. Aber immerhin, ein gewisses Interesse ist da und das soll auch honoriert werden. Hier noch ein Auszug aus dem 4. Apho-Brief ‘Gab es einst Riesen ?’, in dem die höchstwahrscheinliche Identität derselben aufgezeigt wird.

Fortsetzung Riesen:

Das aber würde bedeuten, daß die ersten Menschen der Art Homo sapiens sapiens, die vor ca. 40.000 Jahren nach Europa einwanderten und deutlich kleiner waren als die Europäer von heute (im Durchschnitt wohl um 1,50 m) in menschlichen Wesen, die etwa 1,80 m groß waren und zudem wesentlich kräftiger im Knochenbau, einen Riesen erblickt haben müssen. Durchaus dem Menschen ähnlich, aber in einigen Merkmalen wie Statur, Größe und Kopfform doch erheblich von diesem abweichend.

Und daß sie vielfach dergleichen Bekanntschaften gemacht und nebeneinander gelebt haben, davon künden noch heute unzählige Sagen, Märchen und Mythen. In der Edda zB. begegnen einem die Riesen, die dort zumeist Thursen genannt werden, sozusagen auf Schritt und Tritt. Das wirft die Frage auf, wer mögen nun diese sagenhaften Riesen gewesen sein, von denen auch ganz zu Anfang in der Bibel die Rede ist ?

Höchstwahrscheinlich waren es die Ur-Europäer, die bis zur Ankunft der Cro-Magnon-Menschen das eiszeitliche Europa als Jäger und Sammler weitläufig besiedelten. Und die gehörten damals zur Art Homo neanderthalensis. Mit anderen Worten hinter den Riesen aus den alten Geschichten verbirgt sich kein anderer als der kräftige und ziemlich gedrungen wirkende Neandertaler mit seinen recht grobschlächtigen Zügen. So war denn auch seine Nase ziemlich breit und knollig, um die Atemluft vorzuwärmen; was im damaligen rauhen Klima der Eiszeit zweifellos von Vorteil war.

Tja, die Vergangenheit liegt weit zurück, aber man muß versuchen sie zu verstehen und sie sich aus den wenigen Facetten, die man vorfindet, mit etwas Fantasie zusammensetzen., am besten unter der Führung einer ID, wie sie immer mal spontan aufflammt.

Am Ende noch ein Apho aus dem 4. Apho-Brief, der auf ganz anderer Ebene das Thema Archäologie und Relikte aufgreift.

~ ~ ~

 Sprachliche Denkmäler

Aus einer Zeit,
in der man vornehmlich
(in Holz oder Stein)
ritzte,
stammt
der Ausspruch -
die Sache ist geritzt.
Die Engländer und Amerikaner
übrigens
ritzen noch heute.

 

Wer solchen Sprüngen folgen kann, für den könnte vielleicht auch das Pferd im Aquarium interessant sein.

 

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11.2.10 01:29

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