Wahre Stärke

Tapiau,
7. Juni 2010, Mo

 
Die Welt ist immer nur so banal wie der, der sie anschaut. Das ist zweifellos richtig. Aber ebenso gilt - die Welt ist so spannend, ja so wundersam, daß man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Aber ma muß natürlich einen Blick dafür haben, dh. konkret sich diesen erwerben bzw. unbeschadet bewahren.  Denn die Kinder haben ihn noch zum großen Teil, diesen offenen  Blick, diese leuchtenden Augen. Auch wenn sie noch nicht so viel wissen und verstehen, dringen sie tief ein. Aber bei den Kindern sind die Augen noch von Natur aus richtig ‘eingestellt’. Der magische Schimmer und die leuchtenden Kinderaugen künden davon. Die sind noch voll beweglich und außerdem an allem interessiert.

Nun, das Sehen ist seim Wesen nach eine aktive Tätigkeit, und der Fokus ist in ständiger Bewegung, andernfalls wird Starren daraus; das geschieht vor allem dann, wenn die Augen müde werden oder eingefangen und gestellt. Und mit müden und stumpfen Augen läßt sich nicht so viel und vor allem nicht so schnell erkennen wie mit wachen und beweglichen Augen.

 

Wahre Stärke

Wie stark ein Mensch ist -
und ob er überhaupt stark ist,
zeigt sich nicht
an seinen Muskeln
und auch nicht an seiner Figur,
sondern offenbart sich allein
in seinen Augen.


Ein Apho von Eo aus: Zeitensprünge
(Aphorismen zur Welt und zum Menschen)

Gibt’s übrigens auch als KARTE
im LI-LA Literatur-Laden.

 Im Neue-Spryche-Blogg hat's wieder was ordentliches zu lesen, nämlich Gärtnernde Böcke

8.6.10 00:30

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